Geschichte

Im Jahre 1934 wagten die gelernten Handbuchbinder Dunsing und Weber nach erfolgreichem Bestehen ihrer Meisterprüfung den Schritt in die Selbstständigkeit und gründeten die ursprüngliche Buchbinderei.

Es wurden sogleich die ersten Räume bezogen und die Arbeit begann.
Mit der Zeit konnte sich die kleine Buchbinderei in Frankfurt etablieren, und wurde nach und nach auch weit über den eigenen Stadtteil hinaus zu einer Institution.

Bis ins Jahr 1944 blieb die Buchbinderei unbehelligt vom damaligen Krieg. Im März 1944 brannten dann die Werkstatträume bei einem Feuer vollständig aus, so dass die Buchbinder sich auf die Suche nach neuen Räumen im zerstörten Frankfurt machen mussten.
Es ergab sich, das das Senckenbergmuseum zwei Räume in ihrem Gebäude zur Verfügung stellte, damit die Buchbinderei weiter bestehen konnte. Mit einfachsten Mitteln begann nun wieder die Arbeit in den neuen Räumen. Nach acht Jahren wurden diese Räumlichkeiten allmählich zu klein uns so siedelte die Buchbinderei im Jahre 1952 in die Schloßstrasse um.

Hier ist die Firma auch heute noch ansässig und hat sich im Laufe der Jahre einen guten Ruf in Frankfurt und Umgebung erarbeitet.

Nachdem der Seniorchef nach langen Jahren Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand ging, sollte die Firma in Familienbesitz bleiben. Im Januar 1997 übernahm sein Sohn Frank Weber die Buchbinderei, die er auch heute noch erfolgreich führt.